23.07.2025 - 9.2 Entwicklung eines ganzheitlichen „Masterplans Z...

Beschluss:
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Wortprotokoll

 

Herr Witt erläutert, dass der von Herrn Dahlmann eingebrachte Masterplan im Hauptausschuss ausführlich diskutiert worden und auf positive Resonanz gestoßen ist. Ziel des Plans ist es, eine langfristige Perspektive für die Gemeinde zu entwickeln.

Aufgrund der aktuellen Haushaltssituation kann jedoch derzeit nicht abschließend entschieden werden, welche Projekte realisierbar wären. Herr Witt schlägt vor, den Masterplan zunächst zurückzustellen und ihn im Bauausschuss sowie im Sozialausschuss weiter zu beraten. Für Anfang 2026 ist eine Einwohnerversammlung zu planen, um die Bürgerinnen und Bürger in die Diskussion einzubeziehen und deren Ideen zu berücksichtigen.

 

Herr Dahlmann äußert Bedenken hinsichtlich der zeitlichen Verzögerung und betont, dass Gemeinden mit fertigen Projekten und klaren Prioritäten bei der Vergabe von Fördermitteln bevorzugt werden. Er plädiert dafür, bereits jetzt eine Liste mit prioritären Projekten zu erstellen und diese aktiv voranzutreiben. Er kritisiert, dass Projekte häufig vertagt werden und fordert mehr Engagement und eine proaktive Herangehensweise.

 

Herr Beste weist darauf hin, dass die Gemeinde bereits über eine Prioritätenliste für Investitionen verfügt. Er warnt jedoch davor, durch die Diskussion über zahlreiche Projekte eine übermäßige Erwartungshaltung zu erzeugen, die möglicherweise nicht erfüllt werden könnte. Er unterstützt die Idee, die Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.

 

Herr Alst ergänzt, dass die Gemeinde bereits über zahlreiche Projekte verfügt, die aufgrund finanzieller Einschränkungen aber nicht umgesetzt werden können. Er nennt Beispiele wie die Planung für Gehwege in Buchholz und Ziesendorf sowie die Radwegverbindung zwischen Ziesendorf und Nienhusen. Er betont, dass die Gemeinde viele Projekte in der Schublade habe, die bei Verfügbarkeit von Fördermitteln sofort umgesetzt werden könnten.

 

Herr Witt bestätigt, dass das Gemeindezentrum ebenfalls ein bestehendes Projekt ist, für das eine Verlängerung der Baugenehmigung beantragt wird. Er schlägt vor, den Masterplan in den nächsten Bauausschuss zu geben und die Einwohnerversammlung für Anfang 2026 zu planen, um die Bürgerinnen und Bürger in die weiteren Planungen einzubeziehen.

 

Über den Vorschlag wird abgestimmt.

 

Abstimmungsergebnis:

 

Anzahl Gremium-Mitglieder:

10

anwesend:

8

Ja-Stimmen:

8

Nein-Stimmen:

0

Enthaltungen:

0

Mitwirkungsverbot gem. § 24 KV

0