13.05.2025 - 3 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

Ein Einwohner erkundigt sich nach seinen Fragen bezüglich von Wegeöffnungen aus der letzten Sitzung.

 

Herr Kutschke erklärt, dass eine schriftliche Antwort bereits hätte erfolgen sollen, dies jedoch nicht geschehen sei. Er berichtet, dass Gespräche mit dem Bürgermeister von Bargeshagen-Admannshagen stattgefunden hätten, der die Idee unterstütze. Man werde gemeinsam prüfen, ob Maßnahmen möglich seien.

Hinsichtlich des Lambrechtshäger Weges verweist er auf die Problematik der verschiedenen Eigentumsverhältnisse, die eine Umsetzung erschweren würden. Gespräche mit einem der Eigentümer hätten ergeben, dass dieser keine Zustimmung erteile.

 

Eine weitere Frage des Einwohners betrifft die Wärmeplanung der Gemeinde. Er möchte wissen, ob es hier im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien, insbesondere Solarenergie, schon Überlegungen gibt.

Der Bürgermeister erläutert, dass die Gemeinde bisher keine konkreten Maßnahmen ergriffen habe, da die gesetzliche Lage noch unklar sei. Ein Ausschussmitglied, das sich intensiv mit der Thematik befasse, habe bereits verschiedene Ansätze geprüft. Die Gemeinde wolle jedoch keine voreiligen Entscheidungen treffen, um unnötige Kosten und Belastungen für die Bürger zu vermeiden.

Er erwähnt, dass es Anfragen von Investoren, beispielsweise für ein Energiespeicherprojekt, gegeben habe. Ein solches Projekt sei jedoch aufgrund der langen Umsetzungszeiträume von 8 bis 10 Jahren zunächst abgelehnt worden.

 

Weiterhin fragt der Einwohner nach dem tödlichen Unfall auf einer Bundesstraße und erkundigt sich, ob schon Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit geprüft wurden.

Herr Kutschke erklärt, dass die Gemeinde bereits mehrfach versucht habe, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h zu erwirken, jedoch ohne Erfolg. Der jüngste Unfall habe ihn veranlasst, erneut einen Antrag beim Landkreis zu stellen. Zudem habe man eine Überprüfung der Ampelschaltung beantragt, da diese im Zuge einer Umstellung möglicherweise Probleme verursache. Erste Rückmeldungen hierzu lägen vor, die endgültige Umstellung sei jedoch noch nicht abgeschlossen.

Er weist darauf hin, dass die Ampelschaltungen Teil eines übergeordneten Systems seien, das von Rostock aus gesteuert werde, was die Einflussmöglichkeiten der Gemeinde einschränke.

 

Einwohner äußern Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Fußgängern, insbesondere durch den Sog vorbeifahrender Fahrzeuge und die lange Wartezeit an Ampeln.

Herr Kutschke erklärt, dass die Ampelschaltungen nicht in der Zuständigkeit der Gemeinde lägen und Änderungen schwierig umzusetzen seien. Vorteilhaft wäre, den Warteraum für Fußgänger zu vergrößern, um mehr Abstand zur Fahrbahn zu schaffen. Aber auch da kann es keine absolute Sicherheit geben. Weitere Maßnahmen wie Leitplanken oder Blitzer seien ebenfalls beim Landkreis angefragt worden. Er betont, dass die Gemeinde an der Thematik dranbleibe, auch wenn die Entscheidungsgewalt bei übergeordneten Behörden liege.

 

Es wird nach dem geplanten Kinderfest am 1. Juni 2025 und dem Stand der Genehmigung gefragt. Herr Kutschke bestätigt, dass der Antrag bekannt sei, jedoch noch nicht korrekt vorliege. Der Antragsteller werde kontaktiert, um die notwendigen Änderungen vorzunehmen. Grundsätzlich stehe der Veranstaltung nichts entgegen, sofern die Auflagen erfüllt werden.

 

Herr Wachs fragt, ob der Bauzaun des Gesundheitsfests für das Kinderfest genutzt werden könne. Herr Kutschke erklärt, dass dies geprüft werden müsse.