08.10.2025 - 8.1 Information zur alten Sporthalle der Warnowschu...

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Wortprotokoll

Herr Witt erläutert, dass die Planungen für die alte Sporthalle nicht wie gewünscht voranschreiten, da es Unstimmigkeiten unter den Gemeinden über die Verfahrensweise gibt. Er weist darauf hin, dass die Darstellung in dem Schreiben der WaLe nicht korrekt ist, da die Entscheidungen im Schul- und Bauausschuss von mehreren Gemeinden getragen wird.

 

Herr Witt führt aus, dass es derzeit drei Varianten für die Nutzung der alten Sporthalle gibt:

 

  1. Übergabe an den Verein Wale zur Einrichtung eines Horts
  2. Abriss der Sporthalle
  3. Umbau der Sporthalle zu einer Grundschule


Er betont, dass die Übergabe an Wale problematisch wäre, da dies eine langfristige Bindung von 25 Jahren bedeuten würde und die Gemeinden dann keine Einflussmöglichkeiten auf das Gebäude hätten. Zudem ist unklar, wie sich die Einwohnerzahlen nach der Errichtung der neuen B-Pläne in Papendorf auf die Schülerzahlen auswirken werden.

 

Er berichtet weiter, dass die Gemeinde Papendorf eine finanzielle Beteiligung an einem möglichen Umbau der Sporthalle zu einer Grundschule ablehnt. Dennoch hat man die Baukosten für einen Umbau sowie für einen Abriss und Neubau untersuchen lassen.

Ein Abriss und Neubau mit geschätzten Kosten von 1,8 Millionen Euro wäre zwar teurer als ein Umbau (1,3 Millionen Euro), jedoch langfristig die sinnvollere Lösung. Ein Abriss allein würde etwa 120.000 Euro kosten. Die alte Sporthalle ist ohnehin baufällig und eine Entscheidung über deren Zukunft dringend erforderlich.

 

Herr Beste äußert, dass eine Vermietung der Sporthalle an einen Verein die schlechteste Lösung wäre, da der Eigentümer weiterhin für den Unterhalt verantwortlich bleibt. Er spricht sich für einen Abriss und Neubau aus, da ein Umbau der alten Sporthalle aufgrund ihrer baulichen Gegebenheiten unwirtschaftlich ist.

 

Herr Witt betont, dass die alte Sporthalle die einzige verbleibende bebaubare Fläche auf dem Schulgelände ist. Er warnt davor, diese Fläche durch eine langfristige Vermietung oder eine unüberlegte Nutzung zu verlieren, da sie für zukünftige Bauprojekte, wie den Bau einer neuen Schule, benötigt werden könnte.

 

Frau Sadowski regt an, die Stellungnahme von Herrn Witt einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, um Missverständnisse über die Haltung von Ziesendorf auszuräumen. Herr Witt erklärt, dass er die Stellungnahme im Hauptausschuss mit den Bürgermeistern der beteiligten Gemeinden besprechen wird.